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Wenn Moeven schrein ...
2019-10-08


Wenn Möven schrei'n ...
Hans Hartz
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Gestern roch es am Strand nach Öl
Wir warfen Blicke hinaus
Ein schmaler Streifen zog her vom Meer
Ein Trauerrand des Blaus
Mit geschlossenen Augen,
Die Nasen im Wind
Erfaßten wir's klar
Und langsam wurde es mehr
Obwohl doch Sommer war
Die Fische flohn nach links und rechts
Und schwammen dem Ufer zu
Die Wellen webten einen schwarzen Flor
Uns irgendwo standst Du
War's das Salz war's der Wind,
der die Tränen schuf
Lachst Du weinst Du oder nicht
Der Tanker sank SOS erklingt
Das schwere Schiff zerbricht


Und wenn Möven schrein was heist das schon
Die schrein ja auch an guten Tagen
Aber wenn sie falln so wie Steine falln
Bleibt nichts mehr zu sagen
Und dann kam der Wind der die Wellen trieb
Vermischt mit bläulichem Öl
Und es stank zum Himmel und sank bis zum Grund
Wieveil birgt ein Schiff wieviel
Und wir sahen sie gehn mit schwerem Schritt
Verklebt die schnäbel und Flügel
Und wir blieben stumm und schauten aufs Meer
Und der Teufel schürte das Übel

Wenn Möven schrein was heist das schon
Die schrein ja auch an guten Tagen
Aber wenn sie falln so wie Steine falln
Bleibt nichts mehr zu sagen

 

Oh Kapitän oh Kapitän
Wo ist Deine kostbare Fracht
Du hast sie verloren Wärst Du nie geboren
Meine Welt versinkt in der Nacht

 



Wenn Möven schrein was heist das schon
Die schrein ja auch an guten Tagen
Aber wenn sie falln so wie Steine falln
Bleibt nichts mehr zu sagen
Aber wenn sie falln so wie Steine falln
Bleibt nichts mehr zu sagen
Aber wenn sie falln so wie Steine falln
Bleibt nichts mehr zu sagen