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"Mujer Irredenta"

 
"Mujer Irredenta"
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Hay quienes piensan
que he celebrado en exceso
los misterios del cuerpo
la piel y su aroma de fruta.

¡Calla, mujer! me ordenan
No nos aburras más con tu lujuria
Vete a la habitación
Desnúdate
Haz lo que quieras
Pero calla
No lo pregones a los cuatro vientos.

Una mujer es frágil, leve, maternal;
en sus ojos los velos del pudor
la erigen en eterna vestal de todas las virtudes.
Una mujer que goza es un mar agitado
donde sólo es posible el naufragio.

Cállate. No hables más de vientres y humedades.
Era quizás aceptable que lo hicieras en la juventud.
Después de todo, en esa época, siempre hay lugar para el desenfreno.
Pero ahora, cállate.

Ya pronto tendrás nietos. Ya no te sientan las pasiones.
No bien pierde la carne su solidez
debes doblar el alma
ir a la Iglesia
tejer escarpines
y apagar la mirada con el forzado decoro de la menopausia.

Me instalo hoy a escribir
para los Sumos Sacerdotes de la decencia
para los que, agotados los sucesivos argumentos,
nos recetan a las mujeres la vejez prematura
la solitaria tristeza
el espanto precoz a las arrugas.

¡Ah! Señores; no saben ustedes
cuánta delicia esconden los cuerpos otoñales
cuánta humedad, cuánto humus
cuánto fulgor de oro oculta el follaje del bosque
donde la tierra fértil
se ha nutrido de tiempo.

poema leído por su autora Gioconda Belli
Es gibt die, die denken
daß ich in Überschuss gefeiert habe
mit den Geheimnissen des Körpers
der Haut und seinem Aroma der Früchte.



Schweige, Frau ! befehlen sie mir.
Langweile uns nicht mehr mit deiner Unzucht,
verbleibe in deinem Zimmer,
ziehe dich aus,
mache was du willst.
Aber schweige.
Ruf es nicht öffentlich aus in alle vier Winde .


Eine Frau ist zerbrechlich, leicht, mütterlich;
in ihren Augen die Schleier der Züchtigkeit,
sie errichten sie in ewiger Huth auf den Schutz der Tubend.
Eine genießende Frau ist eine raue See
wo der Schiffbruch nur möglich ist.


Verschweige dich.
Sprich nicht mehr von Leibern und Feuchtigkeiten.
Es war vielleicht annehmbar, was du in der Jugend machtest.
Nach allem gibt es in dieser Zeit immer einen Ort für die Zügellosigkeit.
Aber verschweige dich jetzt.


Schon bald wirst du Enkelkinder haben.
Schon schickt es sich nicht, dich Leidenschaften hinzugeben.
Es verliert das Fleisch seine Festigkeit,
du musst die Seele festigen,
in die Kirche gehen,
warme Socken stricken
und den Blick mit dem gezwungenen Anstand der Wechseljahre niederschlagen.


Ich lasse mich heute zum Schreiben nieder
für die Höchsten Priester des Anstandes,
für die, denen die Argumente ausgegangen sind.
Sie verordnen uns, den Frauen früh das reife Alter,
die einsame Traurigkeit,
der frühe Schrecken der Reife in den Falten.


Ah! Herren; sie es wissen nicht
wie viel Vergnügen noch versteckt ist im herbstlichen Körper.
Wie viele Feuchtigkeit, wie vieler Humus
wie viel Goldschimmer verbirgt das Laub des Waldes
wo die fruchtbare Erde
ernährt wurde von der Zeit .